Radfahren
Radfahren ab 50: Worauf Männer beim Sattel achten können
Radfahren hält fit, schont die Gelenke und macht Spaß. Wer lange Strecken fährt, merkt aber manchmal einen Druck im Schritt. Mit ein paar Anpassungen lässt sich das oft verringern.
· Redaktion farmaciamalheiros.lat
Zur VideopräsentationWarum es drücken kann
Beim Sitzen auf einem schmalen Sattel lastet ein Teil des Gewichts auf dem Damm, dem Bereich zwischen den Sitzhöckern. Dort verlaufen Nerven und Blutgefäße. Ein Taubheitsgefühl nach langen Fahrten ist ein Zeichen, dass der Sattel nicht optimal passt.
Zur VideopräsentationWas helfen kann
Viele Männer machen gute Erfahrungen mit:
- einem Sattel mit Aussparung oder Mittelrille
- der richtigen Sattelbreite für die eigenen Sitzhöcker
- einer leicht nach vorn geneigten Sattelnase
- gepolsterten Radhosen
Zur VideopräsentationPausen und Haltung
Stehen Sie auf längeren Touren regelmäßig kurz aus dem Sattel auf und machen Sie Pausen. Ein Fachhändler kann Sitzposition und Sattelbreite vermessen. Vor einem PSA-Test empfehlen viele Praxen, einige Tage nicht lange Rad zu fahren.
Häufige Fragen
Soll ich mit dem Radfahren aufhören?
Nein. Bewegung ist wertvoll. Meist reicht es, Sattel und Haltung anzupassen.
Hilft ein weicher Gelsattel?
Nicht immer. Entscheidend sind Form und Breite, nicht nur die Polsterung.
Weiterführende Informationen: gesundheitsinformation.de (IQWiG) und Deutsche Gesellschaft für Urologie (urologenportal.de).